Die Abwärtsspirale des Empathen – in 6 Schritten

Wir werden uns nun die Abwärtsspirale von empathischen Menschen anschauen. Um diesen Blogbeitrag besser zuordnen zu können, habe ich dich in meinem letzten Blogbeitrag: „Wenn Verzweiflung zur einzigen Handlungsalternative wird…“ auf diesen Blogbeitrag vorbereitet. Solltest du diesen noch nicht gelesen habe, tue das bitte zunächst, da dir dann die Zuordnung einiger Aspekte einfacher fällt.

Bei der Abwärtsspirale des Empathen handelt es sich um eine gefühlte Treppe, die insbesondere empathische, intelligente Menschen über die Jahre hinweg erleben, obwohl sie so viele Fähigkeiten für sich in Anspruch nehmen können. Das, was in den 20ern noch möglich erschien, sich durchzukämpfen, wir spätestens in den 30ern zu einem inneren festklebenden Potenzial und es entscheidet sich, wie die restliche Entwicklung weiter geht. Empathen schämen sich manchmal für diese Abwärtsspirale spätestens dann, wenn sie sehen, was andere bereits schon alles erreicht haben. Sie selbst scheinen aber immer noch nicht angekommen zu sein. Das ist so konkret nicht richtig, denn Empathen gehen einfach andere Erkenntniswege und sind nicht immer direkt dem klassischen Leistungsweg zuzuordnen. Dem möchten sie aber eigentlich zugeordnet werden, wodurch manchmal das eigene Leben und die eigene Leistung enorm in Frage gestellt wird. Grundsätzlich ist die Abwärtsspirale eine völlig normale und logisch konsequente Entwicklung eines Menschen, der anders auf die Welt schaut. Wenn du nun die 6 Schritte durchgehst, mache dir immer klar, dass dies nur zeigt, was passiert und nicht, wie es noch sein kann. Ich möchte dir mit dieser Struktur Entlastung schenken, damit du eben nicht mehr glaubst, es sei nur bei dir so. Nein, es ist bei unfassbar vielen Menschen genauso, – nur wird nicht viel über diese Phasen gesprochen. Sie scheinen in der öffentlichen Wahrnehmung nur die Zwischenstufe zu irgendeinem persönlichen Erfolg zu sein. Tatsächlich stecken jedoch mehr Menschen in dieser Schlaufe, als du vielleicht denkst.

Die Abwärtsspirale des Empathen:

Kleiner Reminder: Ich berichte aus meiner praktischen Erfahrung und zeige dir daraus typische Verhaltensweisen von empathischen Menschen.

1. Schritt: „Ich bin da“

Starten wir mit dem ersten Schritt. Da es sich um eine Spirale handelt, wirst du an diesen Punkt auch wieder landen. Nur wirst du dann wieder weniger Kraft haben durch die gemachten Erfahrungen als bei der ersten Runde.

Gehen wir davon aus, dass etwas Neues in dein Leben eingetroffen ist. Ein neuer Wohnort, neue Freunde, eine neue Partnerschaft, neues Hobby, neue Gemeinschaft durch die Kinder oder ein neuer Job. In dieser Phase ist dein gesamtes System auf beobachten und Verbindungen schaffen eingestellt. Du bist selten die Person, die mit dem Rücken zur Tür sitzt, sondern du hast gerne die Raumecke im Rücken und kannst so am Besten die gesamte Situation beobachten und erkennen. Das ist für deine innere Sicherheit und dein Wohlfühlen in neuen Situationen wichtig.

In einer neuen Gruppe erkennst du jedes Mitglied unbewusst und direkt an. Für dich ist Gemeinschaft etwas sehr Wertvolles und jeder gehört mit seinem Rädchen genau dort rein. Du würdest nicht auf die Idee kommen, eine bestehende Gruppe oder Organisation direkt infrage zu stellen, sondern bist bereit, deinen Teil dazu beizutragen, damit alles so wird, wie du es dir wünschst: harmonisch und verbunden. Gemeinsam kann man so viel bewegen und auch du wünschst dir bewusst oder unbewusst ein Teil einer guten Gemeinschaft zu sein, auch wenn es für dich hin und wieder anstrengend ist.

 

2. Schritt: „Dein Herz ist dabei“

Ich weiß, manchmal wäre es schön, wenn du anders könntest. Aber seien wir ehrlich, dein Herz ist dabei. Und hier zeigt sich bereits ganz langsam und oft unbewusst, dass Innere des Empathen. Das, was du bereits erlebt hast, das, was dir Schmerzen bereitet hat, ist das, was sich nicht wiederholen soll. Das spannende ist: Dabei geht es weniger um dich als um die Menschen um dich herum. Es ist wichtig für dich, dass niemand leidet, sich nicht gut fühlt oder ein Problem hat. Du kannst dieses Problem schultern und lösen und stehst dafür auch ein. Das heißt, obwohl du dir versprochen hast, dich diesmal zurückzuhalten, übernimmst du doch die ein oder andere Aufgabe mehr und beginnst für die Sache alles zu geben. Denn du kannst das schultern und bist so in der Lage, die Menschen um dich herum zu entlasten. Das ist wichtig, damit das gemeinsame Ziel auch erreicht werden kann. Das ist dir wichtig und du bist bereit, für die Sache alles zu geben und das tust du auch. So tastest du dich in neuen Situationen vorsichtig nach vorne und merkst du, dass du gebraucht wirst, dann stehst du auch zur Verfügung.

Wichtiger Punkt hier für dich: Es gibt eine toxische Verstrickung in dieser Situation, auf die viele Empathen unbewusst immer und immer wieder „reinfallen“. Durch den eigenen erlebten Schmerz und die eigenen negativen Erfahrungen um Leben bist du als empathischer Mensch bereit, den Schmerz der anderen verhindern zu wollen, bzw. trägst in dir einen Teil des Weltschmerzes. Das ist normal. Und jetzt ist es wichtig, einmal ganz ordentlich zu differenzieren. Menschen, die sich im außen ständig „Retter“ suchen, sind auch die Menschen, die eine Abhängigkeit zu anderen schaffen müssen, um sich selbst fühlen zu können. Empathische Menschen kennen aber die Situation, für alles selbst Verantwortung zu übernehmen und tragen seit klein auf den Schmerz anderer mit und halten das für normal.

 Jedoch nicht nur normal, sondern auch für vertraut. Dieses innere, vertraute Gefühl führt dazu, dass das dein Denken unbewusst sich dort hin orientiert, wo es am meisten gebraucht wird. Nicht dorthin, wo es am meisten gestalten kann. Das ist ein wichtiger Unterschied: Du kannst die gleichen Situationen erleben. Konzentriert sich dein System unbewusst auf die „Helfer“-Rolle, wirst du durch toxische Verstrickungen leergesaugt und merkst es viel zu spät. Das kann sich so weit entwickeln, dass du am Ende ausgesaugt und ausgenutzt aus der Gemeinschaft (da drunter ist auch Partnerschaft zu zählen) einfach rausfliegst. Lernst du deine absolut krassen Fähigkeiten auf die Gestalter-Rolle umzulenken, dann wirst du nicht mehr direkt in diese Falle tappen. Es bleibt die gleiche Situation, die gleichen Menschen, jedoch machst du dich persönlich nicht mehr abhängig und kannst dadurch freier und stärker Kommunizieren und wirst nicht in bestimmte Spielchen mit reingezogen.

Es beginnt also schon von Anfang an, dass deine alte Prägung dich hier wieder und wieder in die Falle lockt und du das Gefühl bekommst, gegen Windmühlen kämpfen zu müssen.

 

3. Schritt: Fokus auf die gute Sache

In der Idee, dass du durch deine Kraft, dein Können und deine Fähigkeiten (die unumstritten sind), magst du die Verantwortung dafür übernehmen, dass die Welt eben eine Gute ist und gehst mutig voran. Wobei wir beide wissen, dass du das nicht als eigenen Mut identifizieren würdest. Du machst das, was zu tun ist. Du sprichst die Dinge an, die anzusprechen sind und du gehst weiter als jeder andere. Dabei bist du jedoch allein darauf fokussiert, für das Projekt, für die Gemeinschaft und für all das zu tun, was du dir wünschen würdest, was andere für dich tun. Mit Sicherheit kennst du den Gedanken: „Es wäre so genial, wenn ich selbst meine beste Freundin wäre und mir bei meinen Sachen auch so helfen könnte!“

Also schaffst du in kürzester Zeit die unmöglichen Dinge.

Du setzt Sachen und Ziele um, wo andere noch nicht mal darüber nachdenken würden oder keine Zeit dafür haben. Das ist übrigens auch ein kleiner Trigger, den du nicht verstehst: Warum haben andere Menschen für das Vorhaben eigentlich keine Zeit und warum schaffst du es, obwohl du eigentlich viel mehr zu tun hast? Das frustriert gerade dann, wenn dein Pensum ein wenig zu viel geworden ist.

Dennoch ist klar, wenn du es nicht machst, macht es niemand und das ist dir auch klar. Es tut dir auch gut, das zu tun, was du am besten kannst: Dinge aufräumen, in Ordnung bringen und anderen mit deiner Kraft den Schmerz abnehmen. Wenn du den letzten Punkt so für dich nicht formulieren würdest, dann ist es vielleicht der Moment: Es tut gut zu merken, dass das, was du kannst, einen Platz hat und gebraucht wird. Du kannst immer wieder überraschen und das motiviert dich.

Wichtiger Punkt für dich: Während du alles für die Sache gibst und wirklich auch richtig gute Arbeit leistest, sei es in der Freundschaft, im Job oder in der Partnerschaft, – wo auch immer – stehst du enorm unter Beobachtung. Das merkst du unbewusst. Deine soziale Batterie wird in dieser Zeit immer leerer, obwohl es offensichtlich dafür keinen Grund gibt. Da du erst mal im Flow bist, gehst du über diese Müdigkeitsmomente weg. Diese Beobachtung entsteht durch dein enormes Engagement für die Sache. Genau darauf konzentrierst du dich. Du willst alles geben. Das Problem ist nur, dass du ja bereits bei Schritt zwei dich auf die Menschen konzentriert hast, deren toxische Hilflosigkeit dir ein vertrautes Gefühl schenkt und du in deiner Helfer-Blase dich genau auf die Beseitigung dieser Hilflosigkeit konzentrierst. Du übernimmst also völlig unbewusst Aufgaben, die einfach gar nicht dein Job sind. Das machst du, weil du der Person, auf die du dich fokussierst, helfen willst. Dabei bemerkst du nicht, dass du ausgenutzt wirst. Weil du einfach nur zeigen willst, dass die Lösung des Problems möglich ist. Wirklich gemein ist dies in Freundschaften und Partnerschaften. Und ich weiß ganz genau, dass dir der Name der Person, über die wir hier sprechen, auch genau jetzt in den Sinn kommt. Die Frage „Wie konnte ich das nur mit mir machen lassen!“ stellt sich mit Sicherheit. Aber mache dir klar: Es war dir wichtig, zu zeigen, dass es möglich ist. Der Rest war nicht Teil deiner Wahrnehmung, weil du bereits bei Schritt zwei unbewusst in die Falle getappt bist. Du hast es also nicht „mit dir machen lassen“, sondern du bist deinem Herzen gefolgt – wenn auch in die Abhängigkeit rein. Aber mache dir klar: Das ist das, was du gelernt hast. Das darf sich für dich verändern. Ein weiterer Punkt der hier bereits entsteht ist, dass du in deiner Umgebung Menschen ordentlich auf die Füße trittst. Durch deinen enorme Power/Intelligenz/Ausstrahlung überrennst du Menschen, die dir eigentlich guttun würden. Denn auch diese zeigen sich zu Beginn ja nicht laut oder hilflos, sondern beobachten genau wie du, die Situation. Vielleicht haben genau diese Menschen bereits die Grenze gezogen, damit bei Schritt zwei keine Abhängigkeit entsteht. Durch deine unbewusste Fokussierung übersiehst du diese Situation und ladest dir all das auf, bis ins Grenzenlose, wo andere bereits auch toxischen Strukturen die Grenze leise zeigten. Auch wenn sie dich mögen und wirklich gut mit dir zurechtkommen, werden sie dir in der Phase des Zusammenbruchs nicht zur Seite stehen, weil sie mit all dem Drama und all den Verstrickungen einfach nichts zu tun haben wollen. Vielleicht haben sie dich auf dem Weg auch immer mal wieder gewarnt und dir Bescheid gegeben – leise. Aber dein Wissen, dass du es schaffst, war so groß, dass du nicht sehen konntest, dass es in dieser Geschichte nicht um die Lösung eines Problems ging, sondern nur darum, dass jemand anderes sich durch dich nähren kann.

 

4. Schritt: Natürlich wird es ein Erfolg

Selbstverständlich wird dein Handeln zum Erfolg führen. Selbstverständlich! Hallo, wenn du was machst, dann machst du es richtig. Der Erfolg will gefeiert werden. Spannend ist nur, dass du selbst den Erfolg nicht so richtig spürst. Du bemerkst ihn dann, wenn andere dich loben und dir sagen, wie toll das war. Alleine zu Hause fühlt es sich nicht mehr besonders an, was du da geleistet hast. Es fühlt sich schnell an wie ein Freizeitloch. Ein paar Tage hält der Erfolg an, doch dann kommt das Loch zuverlässig von allein. Entweder, weil du dich von Partnern oder Freunden nicht ausreichend wertgeschätzt fühlst für das, was du da wirklich geleistet hast, oder weil du im beruflichen Umfeld merkst, dass du mit deiner Leistung deinen Kollegen, die du eigentlich wirklich magst, irgendwie auf die Füße getreten bist und du das Gefühl hast, dass sie die Stimmung verändert.

Wichtiger Punkt für dich: Empathen können ihre Selbstwirksamkeit beim Erreichen der Ziele nicht spüren. Denn in ihrer Welt haben sie ja nur die Aufgabe bestmöglich erledigt. Dass du wirklich Menschen unbewusst auf die Füße getreten bist, die du eigentlich magst. Erfolg ist für empathische Menschen nicht der Höhepunkt ihres Tuns, sondern die Entlastung, die sie durch ihr Tun anderen schenken können. Diese Verbindungen, auch die Sicherheit der Helferrolle fällt nach dem Erfolg weg und es bleibt erneute die innere Unsicherheit. Du fühlst dich ausgesaugt und sieht, dass andere, die weniger tun als du oder von dir Hilfe bekommen haben, plötzlich aufblühen. Aber in dir drin entsteht Leere.

 

5. Schritt: Es bleibt die Einsamkeit

Nach dem Erfolg er-folgt die erneute Unsicherheit. Nur ist die Situation nun eine andere als vor dem Erfolg. Durch dein Tun hast du viele Menschen in ihren Themen getriggert und viel Unruhe in die Situation gebracht. Denk noch mal daran, wie alles angefangen hat und woran sich dein inneres System orientiert hat. Es wollte dort helfen, wo die Hilfe und Unterstützung auch sicher gebraucht wurde. Nicht, weil du etwas bewusst gestalten wolltest, sondern weil du irgendwie das Gefühl hattest, nur du kannst das machen.

Es entstand Verrat an einer Stelle, die nur schwer zu verstehen ist. Entweder du hast dich auf dem Weg zum Erfolg (für den anderen) selbst verraten oder du hast unbewusst das Vertrauen von Menschen verraten, die eigentlich zu dir gehalten haben.

Du selbst kannst diese Entwicklung in der Situation nicht richtig verstehen und wirst unendlich traurig. Zum einen steht da die Person (Freund, Freundin, Partner, Partnerin, Chef, Chefin…), für die du gerade nicht mehr so wichtig bist, weil der Erfolg eingetroffen ist und dann sind da die anderen, die sich von dir zurückgezogen haben und du merkst, dass du dort hin nicht richtig zurückkannst. Es hat dich und sich verändert. Es fühlt sich wieder an, wie alleine sein und wieder so an, wie du es schon kennst. Du tust alles und am Ende stehst du mit allem alleine da.

Wichtiger Punkt für dich: Das Gefühl ist mit dem Gefühl zu vergleichen, dass du irgendwie nicht richtig dazugehörst. Irgendwie sind alle auf einer Lebensparty unterwegs, an deren Rand du stehen darfst, aber so richtig eingeladen fühlst du dich nicht. Und obwohl du alles für die Sache getan hast, bleibst du am Rand der Party und manchmal musst du sogar die Zeche bezahlen.

 

6. Die Verletzung

Wo zunächst erst eine Irritation war, trägst du jetzt die Rechnung für deine Hilfe und dein offenes und liebendes Herz. Die Person, der du wirklich geholfen hast, dem Arbeitgeber, dem du alles gegeben hast, genau diese Person wird dir jetzt in den Rücken fallen. Entweder du steckst selbst in einem Problem und bräuchtest Hilfe oder ein bisschen Unterstützung oder du wirst in irgendeiner Situation fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel. In dieser Situation bleibt dir der Atem stehen. Noch schlimmer ist es nur dann, wenn zusätzlich noch Betrug oder andere Dinge dazu kommen. Jedoch passiert dies zuverlässig. Das Leben des Verräters/der Verräterin lief vor dir gut. Du warst wichtig zum Lösen des Problems. Werden die Unruhen durch deine Anwesenheit zu viel oder braucht es ein Bauernopfer, dann wirst das zuverlässig du sein. Denn mit dir kann man es in dem Moment machen. Du bist gebrochen, ausgelaugt und zusätzlich isoliert. Also wird etwas aus dem Hut gezaubert, was dich dazu veranlasst zu gehen. Der Verrat, den du vorher an dir selbst begangen hast, der wird nun auf dich zukommen. Du wirst erhobenen Hauptes aus dieser Sache rausgehen, aber du wirst viele Jahre an genau diese Momente zurückdenken und versuchen es zu verstehen. Du ziehst weiter. Dort, wo du noch bockig weitergegangen bist, wirst du ab Mitte der 30er merken, wie es dich Kraft kostet. In deinen 40/50ern merkst du dann, dass du das nicht mehr willst. Du willst nicht ständig von vorne beginnen. Es muss doch mal möglich sein, dass du Menschen findest, die dich und deine Art, Liebe oder Arbeit zu schätzen wissen und dir nicht ständig ein Messer in den Rücken stechen.

Es kann auch sein, dass du nach ein paar Versuchen dich zurückziehst und bestimmten Situationen aus dem Weg gehst. Aber du schöpfst wieder Mut. Gehst wieder nach draußen, schöpfst wieder Energie und findest auch neue Menschen. Dort ist wieder diese eine Person, mit der du dich nah fühlst. Diese Person, die vielleicht wieder deine Hilfe braucht und froh ist, dass du endlich in ihr/sein Leben getreten bist….

Und dann? Dann geht es die Abwärtsspirale wieder weiter herunter. So lange, bis du gar nichts mehr sagst und dich immer weiter zurückziehst. Eigentlich war die Idee deines Lebens eine andere, jedoch kannst du keine weitere Verletzung mehr verdauen.

 

Ich überlege gerade, ob es in Ordnung ist, wenn ich dich aus dem Blogbeitrag an dieser Stelle entlasse. Die Antwort ist: Ja! Ich werde dir im nächsten Blogbeitrag etwas mitgeben, wie du direkt beim ersten Schritt nicht in diese Falle trittst und deine Grenzen auch dann ziehen kannst, wenn du nicht weißt, dass du sie ziehen solltest. Jetzt heißt es erst mal: Hole dir die Dinge ins Bewusstsein und mache dir die Enttäuschung klar, die du erlebt hast und die du verstehen darfst, damit es dir nicht noch mal passiert.

Wenn du nicht warten möchtest, dann bestelle dir jetzt mein neues Buch. Dort wirst du eine Lösung finden.