Zu wissen, dass ich nicht böse bin, war der wichtigste Schritt  in meiner persönlichen Entwicklung

Als ich vor über 10 Jahren mich mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung auseinander gesetzt habe, habe ich nach etwas Bestimmtes gesucht, jedoch damals nicht gefunden.

Es ging mir weniger darum irgendwas zu erreichen, als zu verstehen, warum ich immer wieder von hoch aktivierten Phasen zurück in so seltsame „Ich-stehe-im-Wald-Phasen“ rutsche.

Das habe ich nicht verstanden, obwohl ich schon extrem viel über mich, mein System und auch meine Geschichte wusste. Und ich wusste auch, wie stark ich bin und was ich alles kann, wenn es darauf ankommt.

Aber, und das war mir auch klar, konnte ich meine Fähigkeiten selten einfach so abrufen, ich brauchte immer einen Grund, eine Aufgabe oder eine Freundschaft. Ging es tatsächlich mal nur im mich und das Gestalten zum Beispiel meiner Freizeit, versickerten meine Vorhaben schnell und ich viel in alte Muster.

In Trainings und Coachings habe ich immer das Gleiche gehört und gelernt und irgendwann beschlich mich das Gefühl, dass ich anders bin und das es bei mir nicht so funktioniert, wie bei anderen. Vielleicht war mein Rucksack auch einfach zu groß.

Heute weiß ich, was mir fehlte. Mir fehlte die Möglichkeit herauszufinden, ob ich ein schlechter Mensch bin. Wir sind so darauf gedrillt, ein guter Mensch zu sein, dass wir eine seltsame unterschwellige Angst haben, dass jemand anderes was anderes sagen könnte. Anerkennung und Harmonie wird zum Lebensinhalt. Aber auch nicht wirklich, denn Empathen wissen, dass sie irgendwie ein bisschen anders ticken.

Aber es ist wichtig für Empathen, insbesondere für Frauen, dass sie zeigen können, dass sie gute Menschen sind. Warum? Weil das, was sie erlebt haben meistens genau von Menschen praktiziert wurde, die keine guten Charaktereigenschaften in diesem Moment gezeigt haben. Und das meistens noch versteckt, so das andere das nie glauben würden, dass es diese Geschichten bei Empathen zu Hause gab. Gab es aber und es schenkt Sicherheit, wenn der Empath weiß, dass zumindest dort, wo er jetzt ist, die Menschen wissen, dass er nicht zu den anderen gehört.

Was jedoch auch passiert ist die Verhinderung herauszufinden, ob man wirklich ein guter Mensch ist. Was ist, wenn man im Kern doch nicht so toll ist, wie man sich das wünschst oder von sich glaubt? Was ist, wenn Menschen beim genaueren hinschauen merken, dass man doch nicht so gut ist? Was passiert dann mit dem Empathen?

So hat der Empath gelernt sich immer weg von dem Negativen zu bewegen. Was dadurch jedoch auch passiert ist, weg von den eigenen Fähigkeiten zu gehen. Du hast nicht wirklich erlebt und gelernt, dass du deine Fähigkeiten nicht gegen andere einsetzen würdest, weil du einfach nicht so bist. Du setzt deine Fähigkeiten nicht gegen andere ein, weil du weißt, wie groß der daraus entstehende Schmerz sein kann. Dies ist eine zentrale Verhinderungsstrategie, die Empathen dazu bringt immer genau am eigenen Potenzial vorbeizuschlittern. Das System hat so einen unglaublichen Respekt davor, was passiert, wenn Menschen dich wirklich entlarven, dass es zusieht, dass du immer in der Deckelung bleibst. Denn die Deckelung ist sicher. Im Chaos weißt du, wie man reagieren muss und wie du deine Fähigkeiten einsetzen musst.

Da ich das natürlich nicht so stehen lassen kann und will, lade ich dich ein hier deine wiedergutmachende Erfahrung zu erleben. Im Kurs die wiedergutmachende Erfahrung möchte ich dir zeigen, dass das Entlarven des eigenen Systems eben nicht das Problem ist, sondern genau dort deine festklebenden Fähigkeiten noch gegen dich und noch nicht für dich arbeiten.

Lass uns gemeinsam diese Fähigkeiten in einen neuen Rahmen setzen, damit du vollen Zugriff darauf hast. Am 23.5.2022 starten wir. 12-Wochen-intensiv … so dass du die ersten neue Schritte gehen kannst. Buchen kannst du auf:

Ich dachte nicht, dass die Frage in meinem Buch, ob wir den Zusammenbruch wirklich zulassen, nun so schnell Realität wird. Dennoch mag ich dich einladen, weiterzulesen und weiter zu verstehen.