Ich bin zu dick – Fortsetzung….

Heute habe ich mal Lust ein bisschen Realität ins Leben zu bringen

Nein, mal im ernst. Auf Persönlichkeitsentwicklung klebt immer gerne so ein Schimmer der Erleuchtung drauf und im Spiegel dessen auch ein bisschen Scham bei denjenigen, die zwar wissen wie es geht, es aber nicht hinbekommen.

Dabei ist dieses „wissen wie es geht“ immer die Möglichkeit kognitiv zu verstehen, wie etwas theoretisch ablaufen kann. Aber Theorie und die eigene Materien können soweit auseinanderliegen wie die unendliche Strecke zwischen zwei Sandkörnen. (Ein anderes Bild fiel mir nicht ein ;-)).

Was ich damit sagen möchte: Es geht nicht darum, ob du weißt wie theoretisch etwas funktioniert. Es geht darum, ob du fühlen kannst, wie es funktioniert. Ob dein Gefühl mit deinem Wissen übereinstimmt. In den meisten rosa-roten-Elefantenthemen (Das sind die Themen, die du gerne bearbeiten möchtest) ist das eben nicht klar, dass es normal ist, dass man weiß wie es geht, aber es nicht fühlen kann. Ich möchte aber genau an diesen Themen mit dir arbeiten. Genau die Themen, die für andere kein Thema sind, die du selbst auch immer wieder relativierst, weil du ja eigentlich weißt wie es geht. Eigentlich müsstest du es nur machen, oder?

Es ist mir wurscht, ob du prinzipiell weißt, wie es gehen kann. Ich möchte, dass dein System es fühlen kann. Ich habe es mal an einem meiner Themen fest. Vor genau 30 Monaten habe ich euch zwei Vlog-Videos hochgeladen mit dem Thema „Ich bin zu dick“ und habe dort mal mein eigenes toxisches ICH gezeigt.

Wen das interessiert – ich stelle dir die Videos hier unten nach dem Beitrag rein. Nach den beiden Videos habe ich zwar im Hintergrund weiter an dem Thema gearbeitet – aber ich habe leider nicht mehr darüber berichtet und ich erkläre dir auch warum das nicht möglich war.

Abzunehmen ist kein Problem. Es gibt bei jedem Stoffwechsel ein paar Herausforderungen. Jedoch ist die Technik, wie man es theoretisch machen muss kein Problem. Das Problem ist das Gefühl dazu…das Gefühl welches einem dazwischenknallt. Dieses Gefühl würdest du vielleicht als Versagen oder Rückschritt oder Selbstboykott bezeichnen. Aber in diesem Gefühl sind alle Informationen die dein System dir gibt, damit du verstehst warum es deinen jetzigen Zustand für sicherer hält, als einen von dir gewünschten Zustand. Es geht also dann plötzlich nicht mehr darum, es theoretisch zu verstehen sondern nachvollziehen zu können, wovor dein System dich schützt.

30 Monate bin ich nun an meinem Thema. Konsequent jede Woche habe ich abgeprüft und bin durch jedes einzelne Thema durchgegangen. Immer und immer wieder eine Ernährungsanpassung und Strukturanpassung gemacht. In Mini-Mini-Mini Schritten. Immer MIT dem Gefühl gehen. Das geht aber nur, wenn du in der Zwischenzeit innere Rückzüge des eigenen Systems nicht verurteilst sondern verstehst. Da ich weiß, wie mein Körper funktioniert, weiß ich auch, wie eine Abnahme geht.

Jedes sich zeigende Thema, welches hochkam habe ich genommen, durchgearbeitet und mir die Informationen angeschaut. Ich habe mit meinem System einen neuen anderen Schutz aufgebaut, neue Realitäten geschaffen und alte Illusionen losgelassen. Dabei lagen ganz sensible und schutzlose innere Anteile von mir offen. Daher habe ich sie geschützt in dem ich nicht darüber gesprochen habe. Denn die Anteile waren jung und klein und jede Irritation hätte großen Schaden angerichtet. Das was sie brauchten war meine erwachsene Liebe zu ihnen, keinen weiteren Vlog – auch wenn ich dir gerne den Prozess gezeigt hätte – wäre das nicht richtig gewesen.

30 Monate – jeden Tag habe ich mit dem Thema beschäftig. In dieser Zeit hatte ich keine Abnahme – auch keine Zunahme. Aber durch mein Wissen die Sicherheit, dass ich an diesen Punkt den ich Suche herankomme. Dass ich das Thema „Körpergewicht“ in einen anderen Rahmen setzen kann und mich durch die Masse nicht mehr schützen muss, sondern diesen Schutz mir auch anders aufbauen kann, wenn er denn noch gebraucht wird. Das was du Boykott nennst ist in Wirklichkeit eine ganz tiefe Liebe deines Systems zu dir selbst, weil es will, dass du sicher bist. Es will, dass du überlebst – dabei wäre es für dein System auch okay, wenn kleine Schäden entstehen, damit der große – meistens nur vermutete Schaden – ausbleibt. Dieser vermutete Schaden entsteht aus der Deckelung und aus den bisherigen Erfahrungen, die du gemacht hast. Nicht aus den Möglichkeiten, die du heute als erwachsener Mensch hast.

Das Gefühl, dieses negative, welches also angeblich deine Ziele verhindert, verhindert diese nur, weil es dich liebt. Es ist die pure Liebe zu dir selbst.

30 Monate später kann ich jetzt sagen, dass ich in der zweiten Woche meines gewünschten Plans für eine kontinuierliche Abnahme bin und mein System und mein Gefühl macht jetzt schon länger mit. Wie lange mein System und mein Gefühl bis zu welchem Gewicht mitmachen, das weiß ich nicht. Das werde ich erleben. Aber ich weiß was zu tun ist, wenn mein Gefühl sich meldet und sagt: Reicht es jetzt? Ich möchte dich jetzt boykottieren weil ich Sorgen habe!

Und damit du das verstehst: Es ist kein Problem für jeden von uns im Kampf und Hauruckaktionen einfach aus dem Überleben einer Idee heraus ein Ziel zu erreichen. Aber bei meiner jetzigen Abnahme geht es nicht um Kampf, sondern darum mein System und mein Gefühl soweit miteinander zu vereinen und sie nachreifen zu lassen, dass mein System ein Zurückgehen zum alten Gewicht nicht mehr braucht, weil das Thema grundsätzlich neu gestaltet ist. Und genau das ist der riesen Unterschied, den ich dir zeigen und beibringen möchte.

Ich möchte dir die Technik dafür zeigen und einen Teil davon kannst du in meinem 12-Wochen-intensiv Kurs „Die Wiedergutmachende Erfahrung“ erleben. Wusstest du, dass wenn du beim nächsten Kompetenzzentrum dabei sein willst, dass ich dir den Kurs gegenrechne?

Hier kannst du deinen Platz buchen:

Ich dachte nicht, dass die Frage in meinem Buch, ob wir den Zusammenbruch wirklich zulassen, nun so schnell Realität wird. Dennoch mag ich dich einladen, weiterzulesen und weiter zu verstehen.